Samstag, 7. Februar 2009

Beijing's, Spring Festival und Chinesisches Neues Jahr























Vor kurzem waren wir (meine Frau und ich) in Beijing (Peking) zu ihrer Schwester geflogen! Von Nanjing aus etwa 2 Stunden mit dem Flugzeug. Das Spring Festival und das Chinesische Neue Jahr 26.1.2009 waren angesagt. Wir freuten uns schon sehr darauf einwenig Relaxen zu können und unser Leben zu geniessen! Das gelang uns auch! Nachdem wir unser Hotelzimmer bezogen hatten wurden wir zu einem Lunch eingeladen mit vielen guten chinesischen Lekereien! Wir haben viele schöne Plätze, Einkaufs-Strassen und das Beijing Hotel besucht, wunderbar! Auch hat es noch gereicht zur "Great Wall" Grosse Mauer zu fahren, übringens für mich das zweite Mal und doch wieder eine schönes Erlebnis! Ich werde alt, denn solche Ereignisse haben mich in meiner Jugend echt wenig interessiert, heute ist das eben anders. Man wird ruhiger und bedächtiger, was nicht heisst, dass man sich nicht immer noch tödlich nerven kann ab manchen Dingen oder Personen. Nur verarbeiten tut man es anders als früher!
Nun zurück zu unserem Trip! Der Sommer Palace, der Yuanmingyuan Park waren besonders eindrücklich nebst der Grossen Mauer!
Der Yuanmingyuan Park hat mich persönlich am meisten beeindruckt. Ein Stadtteil erbaut von Chinesen für Europäische Invasoren, die nach deren Vertreibung die Häuser angezündet haben. Dieser Teil der Stadt soll 3 Monate (nicht Tage) gebrannt haben! Unglaublich!! Nach 8 Tagen, durchzogen mit Sehenswürdigkeiten und BBQ sowie geniessen, schlafen und schlemmen kehrten wir mit dem Zug (15 Stunden fahrt) müde und zufrieden in unsere Stadt Maanshan zurück! Wir haben wirklich eine harmonisches glückliches und interessantes Neues Jahr erlebt. Ich bin Gott und meiner Frau sehr dankbar, dass ich hier in China sein darf und das Leben geniessen darf! Das ist nicht üblich und am meisten Danke ich Gott dafür, denn ohne IHN wäre das für mich nicht möglich geworden. Ich schätze diesen Satz: "NO GOD, NO PEACE. KNOW GOD KNOW PEACE!

Freitag, 16. Januar 2009


Wieder ist ein Monat vergangen und die Zahl der Schüler ist gestiegen. Uns macht es echt Spass zu unterrichten, da sie (die Schüler) sehr lernbegierig und auch begabt sind!
Wir habe auch bereits Anfragen ob wir nicht an einer Privatschule Englisch Unterricht geben könnten, da sie von uns gehört haben und so wie es den Anschein macht "Gutes". Wir haben diese "Principals" nun zu uns eingeladen um das ganze zu diskutieren. Wir werden uns dann entscheiden wie weiter.
Einen grossen Erfolg eines Schülers können wir wirklich schon feier., In seiner Schule gibt es 900 Schüler und letztes Semester belegte er den Platz 800 in der Englischen Sprache. Dieses Semester, nach dem er nun zwei ein halb Monate bei uns seine Englisch verfeinerte und mit Übungen und grossem Fleiss verbessern konnte, erhielt er die Platznummer 200! Gut gemacht Mike (so ist sein Englischer Name).
So wie man sieht haben wir uns schon einwenig hier in MaAnShan, Anhui Provinz etabliert. So macht es doch echt Spass!

Am 22. Januar 09 fliegen wir von Nanjing (in der Nähe von MaAnShan) nach Beijing zur Schwester meiner Frau um das Chinesische Neu Jahr zu feiern! Wie dort mir dort so ergehen wird werde ich in meiner nächsten Blogausgabe aufzeichnen.

Donnerstag, 8. Januar 2009

To whom it may concern oder an alle die es interessiert

Am 30. Oktober 2008 bin ich nach China aufgebrochen! Raus aus der Schweiz in eine andere Welt! Ich freute mich riesig hatte aber auch meine Bedenken, wie kommt alles! Arbeit, Sprache, Kultur, Verständigung, anders denkende Menschen, was ist meine Aufgabe! Mein Flug führte mich über Frankfurt nach Shanghai, wo mich meine liebende Frau und eine Kollegin von ihr abholten. Zuerst ging's in Hotel Mitten in Shanghai, günstig wie meine Frau mir versicherte. Günstig, weil Mitten in der Stadt und das für nur 240 RMB/Nacht (ca. sFr. 42.--) Nun ja, wie wir Schweizer halt sind habe ich mich, wie es sich ja auch gehört, bei der Schweizer Botschaft in Shanghai eingefunden und mich angemeldet. Ja, dies war eine nette Bekanntschaft, wie sich herausstellte konnte dieser Chinese hinter dem Glasfenster Englisch, Deutsch, Französisch einwenig Italienisch und natürlich Chinesisch! Wow echt toll!! Nach diverses Einkäufen, Sightseeing Touren machten wir uns auf den Weg in unsere neue Heimat, MaAnShan. Ein Ort mit ca. 1,2 Mio Einwohner rundherum, die Stadt selber hat nur ca. 250'000 Einwohner. Ich staunte nicht schlecht über die Wohnung die Anna meine Frau eingerichtet hatte. Die Wohnungen sind leer, d.h. wirklich leer wenn man sie mietet. Kein WC, kein Boiler, keine Kochnische, keine Türen, nichts Gestrichen, keine Bodenbeläge nur reiner Beton und dies für nur 900.-- RMB (umgerechnet ca. sFr. 150.--) Sie hatte alles machen lassen! WC einbauen, nicht so wie in der Schweiz es gemacht würde! Nein, anschrauben fertig, nach mir die Sintflut. Der, der dann die Bodenplatten verlegt pflasterte seine Platten rundherum und wie es so ist, rund schneiden scheint ein Kunst zu sein, wird halt einfach drumrum gepflastert, viel Pflaster. O.K. Boiler wurde montiert, Kunststoff Rohre verlegt von der Küche ins Bad, alles Aufputz versteht sich! Ich staunte jedoch, dass alle Stromdosen, Telefon und TV Dosen Unterputz installiert waren, ein Highlight, für mich jedenfalls!! Die Wände wurden gestrichen und die Unterputzdose rundherum auch, abdecken was ist das? Bodenbeläge, Novillon rein damit und schnippseln, geht doch, alle Ränder an den Wänden müsse aufstehen da der Bodenbelag sich ja noch ausweitet. Nun bin ich schon fast ein einhalb Monate hier und unser Bodenbelag weist diverse Rümpfe auf, noch nicht zum darüber zu stolpern aber doch echt sichtbar für uns Schweizer!
Heizungen gibt's nur wenn man diese auch kauft! Bei uns in der Wohnung war es so um die 11°C in der Nacht. Deshalb haben wir vor zwei Wochen auch eine Air Condition angeschafft, eine der feinsten Art, Luxus Modell (wirklich) und erst noch Stromsparend, das heisst von einer Scala von 1 - 5 (1 ist gut 5 ist sehr schlecht) steht unsere auf Stufe 2. Nur diese, (ca. sFr. 1200.--) teure, Air Condition läuft meistens nicht, nicht das sie nicht funktionieren würde, nein nein um Strom zu sparen. In China ist der Strom teuer! Alles ist teuer, wir sind also auch am sparen und das machen wir durch frieren. Es gibt ja schliesslich Kleider man kann sich warm anziehen und Bettflaschen hat es ja schliesslich auch. Später dann, können wir diesen Apparat brauchen. Ich beklage mich nicht, denn das ist alles richtig! Nur wir sind es uns nicht mehr gewohnt. Kann mich noch an meine Grossmutter erinnern, bei ihr war es auch so, Durchlauferhitzer für die Küche, kaltes Schlafzimmer und einen Ofen für das Wohnzimmer (Öl Ofen, Tankinhalt 10 Liter) musste alle zwei Tage neu betankt werden. O.K. ich gewöhne mich aber langsam daran und es ist nicht das Schlechteste, denn wir gehen einer ungewissen Zeit entgegen. Niemand weiss wie es in ein paar Jahren aussieht auf dieser Welt. Wohnung gut alles gut? Ja, da wäre noch das Essen. Reis mit Gemüse und Huhn, Gemüse mit Ente und Reis, Reis, Reis. Ich habe da aber einen Laden gefunden der hat sogar Spaghetti, Tomaten (Pelatti) jedoch kein geriebener Käse und Salat, so eine Art Eisberg Salat. Auch Rösti habe ich gemacht. Zutaten für Western Food ist echt schwierig zu finden. Ja sicher gibt es Mc Donalds, KFC und Pizza Hut aber wieder teuer. Ich bin halt ein teurer Mann aus dem Westen. Nun gut, ich will mich bessern, chinesisch Essen ist doch auch gut, werde es versuchen!! Trotzdem bin ich Glücklich, ich habe eine wunderbare Frau, die mich liebt, verehrt und mich auch manchmal auf Händen trägt, hat nicht jeder!! Wir haben etwas schönes, gemeinsames und das ist unser Glaube. Das hat uns nämlich eigentlich auch zusammen geführt! Alle Entbehrungen sei es Kälte, ungewohntes Essen, schlecht ausgeführte Arbeiten oder Ungerechtigkeiten nehmen wir entgegen, im Gegenwert erhalten wir Liebe zueinander und auch von unserem Gott. Mein Leben in China hat und wird sich verändern und ich möchte diesen Weg als meine Zukunft akzeptieren. Es ist nur, einfacher, anders, herzlicher und spürbar menschlicher. Nicht ich soll/will ändern sondern ich soll und will mich ändern, verändern lassen. Das geht, es geht wirklich und es hat etwas Abenteuerliches an sich, zeigt Neues auf, neue Weg öffnen sich und eine neue Art zu Leben beginnt. Unsere Schule (Privatschule für Menschen die Englisch und oder Deutsch lernen wollen) hat innert dieser kurzer Zeit die wir jetzt hier sind grossen Fortschritt gemacht. Wir haben zur Zeit 22 Schüler die uns genug Mittel zur Verfügung stellen um hier in China ein gutes Leben zu führen. Es werden jedoch Woche für Woche mehr Schüler und es macht wirklich echt Spass mit diesen Menschen zu arbeiten. Sie sind anders, fleissiger mit grosser Eifer und Willenskraft lernen sie die Sprachen. Sie wollen alle weiter kommen und strengen sich an um ihr gestecktes Ziel auch zu erreichen, nicht alle aber die Meisten.

Our good Rita

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